Beschreibung
ARCHITEKTUR
Satteldach, grüne Klappläden und ein klar gegliederter Baukörper prägen die Außenwirkung
Das im Jahr 1967 errichtete Wohnhaus wurde 1993 um einen Anbau mit Garage und darüberliegender Laube ergänzt. Die Immobilie überzeugt durch eine klare und funktionale Grundstruktur. Mit einer Wohnfläche von rund 145,75 m² bietet sie großzügigen Raum für Familien, Gäste sowie individuelle Rückzugsbereiche. Helle Räume, warme Holzoberflächen und der unmittelbare Bezug zum weitläufigen Grundstück schaffen eine angenehme und wohnliche Atmosphäre.
Die Immobilie spricht insbesondere Menschen an, die kein austauschbares Neubauobjekt suchen, sondern ein Zuhause mit Geschichte, Charakter und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.
Die helle Putzfassade, das ziegelgedeckte Satteldach und die traditionellen Klappläden verleihen dem Gebäude einen charmanten, ländlich geprägten Ausdruck. Balkon, Garagen und Anbau ergänzen das Wohnhaus funktional und schaffen zusätzlichen Raum für unterschiedliche Nutzungsideen.
Insgesamt präsentiert sich die Immobilie in einem äußerst gepflegten Zustand. Zugleich bietet sie neuen Eigentümern die Möglichkeit, das Haus an heutige, technische und energetische Anforderungen anzupassen und nach den eigenen Vorstellungen weiterzuentwickeln.
Licht als Gestaltungselement
Die große Verglasung öffnet den Wohnbereich/Laube optisch zum Außenraum und sorgt für eine außergewöhnliche Tageslichtwirkung. Der Raum eignet sich für eine großzügige Familientreffen, einen Leseplatz oder einen kombinierten zusätzlichen Wohn- und Essbereich.
Der Flur verbindet die Räume klar miteinander. Strukturierte Wandflächen und die vorhandenen Bodenbeläge verleihen dem Erdgeschoss einen warmen, gewachsenen Charakter.
Praktisch im Alltag
Die Küche ist als eigenständiger Raum angelegt und mit einer funktionalen Einbauküche ausgestattet. Sie bietet ausreichend Arbeitsfläche und Aufbewahrungsmöglichkeiten sowie eine angenehme natürliche Belichtung durch das breite Fenster.
Ein großzügiger Durchbruch verbindet die Küche direkt mit der angrenzenden Laube. Dadurch entsteht ein reizvoller Bezug zum Außenbereich mit Blick auf den alten Streuobstbestand des Grundstücks.
Sanitärbereiche:
Die vorhandenen Sanitärbereiche sind sinnvoll auf die Wohnebenen verteilt und funktional angeordnet. Fenster sorgen für eine natürliche Belichtung und Belüftung. Fliesen, Farben und Sanitärobjekte entsprechen überwiegend dem Ausstattungscharakter der jeweiligen Bau- und Modernisierungszeit.
Die Bäder befinden sich in einem gepflegten und voll funktionsfähigen Zustand. Sie können weiterhin genutzt werden, bieten Käufern mit zeitgemäßen Gestaltungswünschen jedoch zugleich gute Möglichkeiten für eine schrittweise oder umfassende Modernisierung.
Die vorhandene Raumaufteilung bildet hierfür eine solide Grundlage, sodass sich die Sanitärbereiche voraussichtlich an heutige Wohnansprüche anpassen lassen, ohne die bestehende Grundstruktur wesentlich verändern zu müssen.
Technische Einordnung:
Detaillierte Angaben zum Zustand der Leitungen, Abdichtungen und Lüftung sowie zu möglichen Teilsanierungen und den jeweiligen Modernisierungsjahren liegen nicht vor. Eine fachliche Prüfung im Rahmen der Kaufentscheidung wird daher empfohlen.
Viel Platz neben der Wohnfläche
Das Untergeschoss verfügt über Keller-, Abstell-, Wasch- und Heizraum. Diese Flächen eignen sich für Vorräte, Fahrräder, Gartengeräte, Werkzeuge und saisonale Gegenstände.
Heizungsanlage und Warmwasserbereitung:
Die Beheizung des Wohnhauses erfolgt über eine kombinierte Heizungsanlage aus Öl- und Scheitholzfeuerung. Herzstück der Anlage ist ein Viessmann Vitola 200 Niedertemperatur-Ölkessel, der durch einen Viessmann Vitolig 100 Scheitholzkessel ergänzt wird. Dadurch kann die Wärmeversorgung flexibel über zwei unterschiedliche Energieträger erfolgen.
Die Nutzung von Scheitholz bietet insbesondere bei regional verfügbarer Holzversorgung eine nachhaltige und ressourcenschonende Ergänzung zur klassischen Ölheizung. Holz zählt zu den nachwachsenden Energieträgern und kann – bei nachhaltiger Bewirtschaftung – zur Reduzierung fossiler Brennstoffe sowie zu einer verbesserten CO₂-Bilanz der Wärmeversorgung beitragen.
Ergänzt wird das Heizsystem durch eine Solarthermieanlage zur Brauchwassererwärmung. Die auf dem Dach installierten Solarkollektoren unterstützen die Warmwasserbereitung und speisen die gewonnene Energie in einen großzügig dimensionierten Warmwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von rund 400 Litern ein. Dadurch kann insbesondere in den sonnenreichen Monaten ein erheblicher Teil des Warmwasserbedarfs regenerativ gedeckt und der Energieverbrauch reduziert werden.
Insgesamt verfügt die Immobilie damit über ein vielseitiges Heiz- und Energiekonzept, das fossile und regenerative Energieträger miteinander kombiniert und dem zukünftigen Eigentümer eine flexible Wärmeversorgung ermöglicht.
Technischer Hinweis: Die Heizungsanlage befindet sich entsprechend ihres Alters in einem gebrauchten Zustand. Angaben zu Baujahren einzelner Komponenten, Wartungsintervallen, Modernisierungen sowie zur aktuellen Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz liegen nicht vollständig vor. Eine fachtechnische Überprüfung im Rahmen der Kaufentscheidung wird daher empfohlen.